Homöopathie (Methode Sehgal)

Der indische Arzt Dr. Sehgal und seine Söhne orientieren sich bei der Arzneimittelwahl an Kriterien, die die Gefahr einer partiellen Verschreibung, das heißt einer nur teilweise zutreffenden, nicht die Gesamtheit der Beschwerden abdeckenden Verschreibung, so weit wie möglich ausschließen.

 

Das den Menschen in seiner Gesamtheit heilende Mittel steht in direkter Beziehung zu dessen Geistes- und Gemütssymptomen. Das heißt, dass der Persönlichkeit des Menschen eine größere Rolle beigemessen wird als der rein körperlichen Symptomatik.

 

Zur Bestimmung des Arzneimittels nach der Sehgal-Methode ist es weitgehend unbedeutend, ob der sogenannte Symptomträger unter Schwindel, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen leidet. Ausschließlich die Geistes- und Gemütssymptome, die in Verbindung mit den körperlichen Beschwerden den geistig-emotionalen Zustand des Menschen hervorrufen, entscheiden über die Wahl des Arzneimittels.

 

Prozessorientierte Homöopathie

Wenn wir uns mit der prozessorientierten Homöopathie befassen, dann wird es hauptsächlich um das Verständnis von Gesundheit und Krankheit gehen und darum, wie es möglich sein kann, mit dem Wissen um das Wesen der Arznei dem Menschen in seiner Entwicklung eine Hilfestellung bieten zu können, was weit über eine ausschließlich homöopathische Intervention hinausgehen kann.

Andreas Krüger

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